Bruststraffung

Mit zunehmendem Alter, nach Schwangerschaft und Stillen, oder nach Gewichtsabnahme kann es durch den Verlust der Hautelastizität und des Volumens zu einer Erschlaffung der Brust kommen. Für viele Frauen kann ein schlaffer, hängender Busen zu einer erheblichen psychischen Belastung werden.

Bei einer Bruststraffung kann eine erschlaffte Brust geliftet und neu geformt werden. Der tiefstehende und häufig vergrößerte Warzenhof wird in eine höhere Position gebracht und kann gleichzeitig verkleinert werden.

Operation

Bruststraffungen werden in Vollnarkose durchgeführt und dauern in der Regel 1 bis 2 Stunden. Vor der Operation wird die Schnittführung und die neue Position der Brustwarze im Stehen angezeichnet. Die resultierende Narbe verläuft um die Brustwarze und senkrecht nach unten. Individuell je nach Ausprägung des Hautüberschusses kann der Schnitt in der Unterbrustfalte in ein L oder T verlängert werden, um 3 dimensional eine neue Brustform zu schaffen. Nachdem der Hautüberschuss entfernt worden ist, werden die Brustwarzen an die zuvor bestimmte Position gebracht, wobei der Warzenhof entsprechend verkleinert wird. Die Brustdrüse wird auf der Brustmuskelfaszie mobilisiert und ebenfalls so umgeformt, dass die Bruststraffung ein langanhaltendes Ergebnis liefert. Im unteren Anteil der Brust wird die überschüssige Haut nur oberflächlich entfernt, damit man die Unterhaut noch als inneren BH für eine zusätzliche Stützung der Brust verwenden kann.

Der stationäre Aufenthalt beträgt ca. 1 – 2 Tage. Unmittelbar nach Operation erhalten sie einen speziellen Kompressions-BH, der für insgesamt 6 Wochen getragen werden sollte. Die Hautnaht erfolgt durch Nähte, die sich selbst auflösen, lediglich um den Warzenhof wird ein Faden verwendet, der nach 14 Tagen gezogen werden müssen.  Sport, der den Brustmuskel beansprucht sollte für ca. 4 -6 Wochen nicht durchgeführt werden.
Arbeitsfähig sind Sie ca.1 Wochen nach der Operation wieder.

Risiken

Eine Bruststraffung ist eine Operation, die im Allgemeinen mit niedrigen Risiken verbunden ist, jedoch die „üblichen“ allgemeinen Operationskomplikationen zur Folge haben kann. Hierunter fallen u.a. Blutergüsse oder Blutungen, die nur in seltenen Fällen durch einen erneuten operativen Eingriff behoben werden müssen. Selten sind ebenfalls Infektionen oder Wundheilungsstörungen, die im Heilungsverlauf zu verbreiterten Narben führen können.
Das Gefühl an der Brustwarze und die Möglichkeit zum Stillen bleiben normalerweise erhalten.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden Möglichkeiten und auch eventuell auftretende Komplikationen und Risiken mit Ihnen besprochen.